Alles über Frettchen, Schnupperbesuche und vieles mehr
Alles über Frettchen, Schnupperbesuche und vieles mehr

Jeder, der Frettchen kennt, weiß, dass sie es hassen, wenn ein Fremdkörper sich an ihnen befindet. Sie versuchen, diesen mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln los zu werden, so auch mit einem Geschirr für den Spaziergang. 
Aber nun erst mal etwas zum Kauf eines Geschirrs mit Leine. Das Geschirr sollte H-förmig sein und am Hals und am Bauch durch einen Klickverschluss zu verschließen sein. Diese kann man schon bei vielen Onlineshops  passend bestellen oder man funktioniert eines für Meerschweinchen so um, dass es passt. Dazu habe ich die Bänder gekürzt und wieder mit Sekundenkleber verklebt.

Damit Du nun das Geschirr anlegen kannst, sollte eine dritte Hand das Tier von vorne mit etwas Multi-Paste ablenken, dass  Geschirr sollte so eng am Körper anliegen, dass wirklich nur noch ein Finger gerade so unten drunter her geschoben werden kann, Frettchen sind extrem wendig und kommen selbst aus den engsten Befestigungen raus. Nun wirst Du sehen, was ein Frettchen alles versucht um dieses „DING“ an seinem Körper los zu werden. Aber auch das stärkste Tier wird mal ruhiger und wenn es etwas abgelenkt wird, wird es den Anschnallgurt bald vergessen. Ich habe in den ersten Tagen das Geschirr immer nur kurz angelegt und bin dann auch schon gleich nach draußen gegangen, denn spätestens hier ist alles Beengende vergessen. Eure Spürnase wird nun die große weite Welt entdecken, aber dies tut es am liebsten im Wald, denn nur hier hat es noch das schützende Dach über dem Kopf. Meine Tiere laufen am liebsten enge kleine Pfade, die sie kennen. Am Anfang solltet Ihr immer Ablenkpaste bei Euch tragen und wir haben es uns angewöhnt, dass jeder von uns einen kleinen Jutebeutel in der Tasche hat, in dem wir im Notfall das Tier sicher verstauen könnten, z.B. wenn ein Hund zu nah kommt oder das Tier sich verletzt hat.
Es bedarf schon viel Geduld und Zeit, bis Eure Tiere so laufen wie meine. Einige werden es auch nie mögen, diese trägt man dann am besten in extra Tiertransporttaschen oder in Tierrucksäcken.

Meine Fähe ist z.B. so ein Exemplar. Erst ist alles gut und dann wird noch  gezickt. Dann packe ich sie mir entweder unter die Jacke und sie guckt raus, oder sie schlummert zufrieden im Tierrucksack auf meinem Rücken.
Wir nehmen ja in jedem Urlaub unsere Haustiere mit, näheres dazu später, damit wir auch im Urlaub mobil sind mit den Tieren, sitzen sie bei uns vorne im Fahrradkorb. Dieser Korb ist oben
mit speziellen Bindedraht umwickelt, so dass kein Wusel rausspringen kann. Damit sie den Fahrtwind nicht so stark abbekommen, schützt ein kleines Handtuch.